Dissertation: Preismodelle in der Softwareindustrie- nutzungsabhängige vs. nutzungsunabhängige Bemessungsgrundlagen

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Abstract


Preisstrategien für Anbieter in der Softwareindustrie sind bisher noch wenig diskutiert worden. Dies ist verwunderlich, da sich gerade die Besonderheiten der Softwareindustrie von denen anderer Branchen unterscheiden. Außerdem ist die Gestaltung des Preismodells für den Erfolg des Unternehmens von zentraler Bedeutung.


Im Rahmen der Arbeit wurden zunächst grundlegende Preisgestaltungsparameter für Softwareanbieter aufgezeigt (siehe State-of-the-Art-Artikel in der Zeitschrift Wirtschaftsinformatik 6/2009 zum Thema Preisgestaltung in der Softwareindustrie von Lehmann/Buxmann). Im Folgenden liegt der Fokus der Arbeit auf der Bemessungsgrundlage, d.h. die Einheit, auf die sich der Preis bezieht (z.B. Einheit Named oder Concurrent User, Transaktion, Umsatz, CPU, etc.). Hintergrund dieser Betrachtung sind Diskussionen aus Theorie und Praxis über eine mögliche stärkere nutzungsabhängige Bepreisung in Zukunft. Durch Experteninterviews unter Standardsoftwareanbietern für Anwendungssoftware soll auf mögliche Vor- und Nachteile verschiedener Preiseinheiten unter spezifischen Rahmenbedingungen eingegangen werden.



BITTE um Unterstützung an Interviewkandidaten


  1. Titel der Arbeit: Wahl der Bemessungsgrundlage (Preismetrik, Preiseinheit) im Rahmen des Preismodells für Standardsoftware
  2. Motivation & Ziele: Ziel der Arbeit ist die Analyse der Bemessungsgrundlage und ihrer Bedeutung sowie spezifische Vor- und Nachteile der verschiedenen Ausprägungen. Hierbei wird insbesondere auf den Unterschied zwischen nutzungsabhängigen vs. nutzungsunabhängigen Preismodellen eingegangen.
  3. Vorgehensweise & Zeitrahmen: Die Interviews werden mit Verantwortlichen zum Thema Preismodelle in der Softwareindustrie geführt. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Ergebnisse werden nur in anonymisierter Form verwendet. Das Interview wird ca. 30-60 Minuten dauern. Nach Abschluss der Studie erhalten Sie ein Management Summary über die Ergebnisse der Befragung. Bei Interesse werden auch weitere Forschungsergebnisse des Lehrstuhls vorgestellt.
  4. Kurzinfos & Links zur TUD/Software Economics Group: Diese Forschungsarbeit ist ein Bestandteil einer Dissertation am Fachgebiet Information Systems / Wirtschaftsinformatik. Sie ist weiterhin in den Rahmen der Software Economics Group eingegliedert. Die Software Economics Group ist ein Kooperationsprojekt des Fachgebietes Information Systems der TU Darmstadt und dem Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ziel dieser Kooperation ist es Zukunftsthemen zu erkennen, die ökonomische Relevanz frühzeitig zu evaluieren und Strategien für die Softwarebranche zu entwickelt.

Software Economics Group: www.software-economics.org

Fachgebiet Information Systems der TU-Darmstadt: www.is.tu-darmstadt.de

  1. Infos zu mir: Mein Name ist Sonja Lehmann. Ich bin seit August 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Buxmann an der TU Darmstadt. Mein Forschungsschwerpunkt sind Preismodelle in der Softwareindustrie. Im Rahmen der Dissertation führe ich Expertengespräche zum Thema Bemessungsgrundlage der Preismodelle (Preismetrik). Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie als Interviewpartner gewinnen könnte.


Sonja Lehmann / Fachgebiet Information Systems der TU Darmstadt / 06151-165537 / lehmann@is.tu-darmstadt.de / tu-darmstadt Profile


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